500 g Bimi, ersatzweise Broccoli oder grüner Spargel (siehe INFO) 1 Peperoncino 1 Rosmarinzweig ⅓ Bund Thymian 1 Salbeizweig 1 Bund Petersilie, glatte 25 g Pinienkerne Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle 400 g Tagliatelle 2 EL Olivenöl 1 dl Rahm 75 g Crème fraîche 50 g Parmesan oder Sbrinz, frisch gerieben
1. Bimi kalt spülen, dann in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Wird Broccoli verwendet, diesen in kleine Röschen teilen, dicke Stiele schälen und klein würfeln. Peperoncino längs halbieren, Stiel und Kerne entfernen, dann in Streifen und diese in kleine Würfelchen schneiden. Rosmarinnadeln und Thymianblättchen abzupfen und zusammen mit der Salbei und Petersilie hacken. 2. In einer grossen Pfanne reichlich Wasser für die Nudeln aufkochen. 3. In einer mittleren Pfanne Pinienkerne ohne Fett golden rösten. Auf einen Teller geben. Die Pfanne auf dem Herd belassen. 4. Das Pastakochwasser salzen, die Tagliatelle hineingeben und «al dente» garen. 5. Gleichzeitig in der zweiten Pfanne das Öl erhitzen und darin Bimi oder Broccoli sowie Peperoncino bei guter Mittelhitze unter häufigem Wenden 5 Minuten mehr anbraten als dünsten. Dann Rahm und Crème fraîche verrühren und mit 1 dl Pastakochwasser sowie ½ der Kräuter zum Gemüse geben. Alles nochmals 2 - 3 Minuten kochen lassen. 6. Tagliatelle abschütten, sofort zum Gemüse geben, Käse sowie nochmals etwas gehackte Kräuter beifügen und alles gut mischen. 7. Die Pasta in vorgewärmten tiefen Tellern anrichten und mit den Pinienkernen sowie den restlichen Kräutern bestreuen. Sofort servieren.
INFO: Bimi, auch Stängel-Broccoli, Spargelbroccoli oder Broccolini genannt, ist eine Kreuzung aus Broccoli und chinesischem Kohl. Er sieht aus wie Broccoli mit langen, zarten Stielen, kleinen Blättchen und Röschen, sein Geschmack ist leicht süsslich und erinnert an grüne Spargeln. Was ihn ebenfalls beliebt macht: Beim Rüsten fällt kaum Abfall an, man muss allenfalls nur angetrocknete Enden des Gemüses wegschneiden, denn es ist so zart, dass alles gegessen werden kann. Und beim Kochen reicht es, das Gemüse nur wenige Minuten zu dünsten oder anzubraten, weil Bimi am besten schmeckt, wenn er noch leicht «al dente» ist. Bimi darf man aber auch wegen seinem hohen Nährstoffgehalt als Super-Food bezeichnen, besitzt er doch z.B. doppelt so viel Vitamin C wie Orangen und ist reich an weiteren Nährstoffen.