Tofu Szechuan

 


Herkunft:
Schweiz
Menüfolge:
Getreidegerichte
Quelle:
Brückenbauer
Kategorie:
Tofu
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2003-02-18
Fleischlos:
Ja

10 g Judasohrenpilze
500 g Tofu
3 EL Maisstärke
1 dl Erdnussöl
3 Frühlingszwiebeln
3 cm frische Ingwerwurzel
½ - ¾ dl Szechuan-Würzpaste
½ dl Wasser


1. Die Pilze in reichlich Wasser einweichen.
2. Tofu in 2 cm grosse Würfel schneiden. In der Maisstärke wenden.
3. Öl in einem Wok oder einer Bratpfanne erhitzen und den Tofu darin portionenweise goldbraun braten. Auf mehreren Lagen Haushaltpapier abtropfen lassen.
4. Frühlingszwiebeln samt schönem Grün längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Ingwer schälen und an der Röstiraffel reiben. Pilze abschütten und etwas abtropfen.
5. Erdnussöl aus dem Wok absieben, Pfanne reinigen und das Öl darin erneut erhitzen. Die vorbereiteten Zutaten 2 - 3 Minuten dünsten. Würzpaste und Wasser zufügen. Aufkochen. Zum Schluss den Tofu wieder beigeben und alles nur noch gut heiss werden lassen.



BEILAGE: Dazu passt Basmatireis: 200 g Basmatireis wie auf der Packung angegeben zubereiten. 4 EL Mandelstifte in einer Bratpfanne ohne Fett rösten. ½ davon mit dem gekochten Reis mischen, den Rest darüber streuen.

INFO: Typisch und praktisch, weil ganzjährig, getrocknet erhältlich sind Judasohren, auch Wolkenohren oder Mu-Err genannt. Sie müssen vor der Zubereitung in Wasser eingeweicht werden und «wachsen» dabei innert weniger Minuten um das Zehnfache. Zum Einweichen deshalb entsprechend grosse Gefässe aus Glas, Keramik oder Chromstahl verwenden. Judasohren bereichern Gemüse, Fleisch- und Fischgerichte, verfeinern Füllungen für Frühlingsrollen oder Dim Sum und können kurz gebraten auch einen Salat herausputzen. Zum Essen mit Stäbchen unbedingt in kleinere, mundgerechte Stücke teilen!

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